DIE KULTUR-SPORTLCHE-WOCHE beim SCP

Lesen Sie nachfolgend die Berichte einiger Teilnehmer:

Anastasia Jungmann (11 Jahre):

Die KSW hat mir sehr gefallen und ich hatte viel Spaß.

Es gab viele verschiedene Sachen, die ich noch nie besichtigt habe oder die mir sehr gefallen haben.

Bei dem Völkerkunde Museum oder bei “Dialog im Dunkeln” war ich noch nie. Am Hafen hatte man eine schöne Aussicht und der Elbtunnel war einfach cool! Bei “Dialog im Dunkeln” hatte man richtig Spaß , aber auch Angst, denn man hat überhaupt nichts gesehen.

Als wir im Völkerkunde Museum waren, habe ich mich gewundert, denn wir waren bei der Ausstellung, wo Spielsachen von afrikanischen Kindern aus Müll gemacht wurden. Wir haben auch noch die Poppenbüttler Geschichte gehört. Wir hatten auch Capoeira mit Emanuel. Das war ziemlich anstrengend.

Der Film, den wir gesehen haben, hieß “Daddy ohne Plan” und war sehr cool.

Eislaufen sind wir auch gegangen, aber ich würde gerne länger in der Eishalle bleiben. Die Rückengymnastik war zwar anstrengend, aber hat auch Spaß gemacht. Wir hatten auch noch eine Punktetabelle, bei der man Punkte für Sport und Kultur bekam.

Das Essen war sehr lecker und unsere Betreuer Ekaterina, Katharina, Natalia, Khanh und Heinz waren sehr nett und lustig.

Schade, dass die KSW nur 5 Tage lang ist, denn ich würde länger bleiben.

Katharina Hafner (19 Jahre): 

Mein Name ist Katharina Hafner und ich war vom 08.03 bis zum 12.03.2010 eine der Betreuerinnen der Kultur-Sportlichen-Woche 2010. Die Betreuung der Kinder hat mir unglaublichen Spaß gemacht, da es wirklich nette und lernfreudige Kinder waren.

Trotz der vielen Anstrengungen und der kleinen Streitereien, die bei Kindern nun einmal manchmal vorkommen, hat sich die harte Arbeit und die Geduld sehr gelohnt.

Nicht nur die Kinder haben während dieser Woche eine Menge gelernt, wie zum Beispiel gegenseitiger Respekt und Fairness, sondern auch wir Betreuer konnten einiges mit nach Hause nehmen.

Die aufgeweckten Kinder haben mir gezeigt, wie viel Spaß es macht auch einmal aus sich heraus zu gehen und dass es natürlich ist Fehler zu machen.

Mit den zahlreichen Verbesserungsvorschlägen der Kinder konnten wir die Woche noch schöner und spaßiger gestalten, als sie es auch so schon war.

Ich bin sehr froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben, und ich hoffe den Kindern hat es genau so sehr gefallen wie mir.

Ekaterina Gordeeva, Betreuerin der KSW: 

Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich erinnere mich, wie ich am ersten Tag die Kinder gesehen habe. Ich weiß nicht, wer mehr Angst hatte- die Kinder, die sich untereinander nicht kannten und deswegen aufgeregt waren, oder die Betreuer- Katharina, Khanh und ich. Diese Altersgruppe war uns zwar bekannt, ich habe selbst eine Schwester in dem Alter, doch man weiß nie genau, wie ein Kind in unbekannten Situationen reagiert.

Dieses Problem hat sich allerdings ziemlich schnell gelöst, als wir mit den Teilnehmern und der Projektleiterin Natalja Dergatcheva diverse Kennenlernspiele gespielt haben. Von dem Zeitpunkt an wuchs der Zusammenhalt sehr stark und zahlreiche Freundschaften bildeten sich. Die Kinder lernten, miteinander respektvoll umzugehen und Konfliktsituationen zu vermeiden. Dies zeigte sich bei Mannschaftsspielen wie z.B. Volkerball, bei Ausflügen im Dialog im Dunkeln oder in der Ausstellung "Global Players" im Völkerkundemuseum in Hamburg. 

Das abwechslungsreiche Programm sorgte stets für positive Spannung und Aufregung in der Gruppe. Es war insgesamt eine sehr schöne Zeit, die ich mit den Kindern verbracht habe. Sie sind das Wichtigste in unserem Leben, Kinder sind unsere Zukunft und es ist enorm wichtig, viel mit ihnen zu unternehmen.